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Der ARCTICart ist zertifiziert

Bucher trägt wesentlich dazu bei, den Verbrauch, die Emissionen und die Betriebskosten der Airlines entscheidend zu senken.

Am 27. Juni 2018 erhielt Bucher Aerospace Corporation, der in Seattle ansässige Zweig der internationalen Bucher Group,, für ihre jüngste Innovation im Bereich Airline Catering die Technical Standard Order (TSO) Genemigung der FAA: ARCTICart, ein leistungsstarker, wärmeisolierter Bordküchen-Trolley.

Die FAA-Zulassung ist ein wichtiger Meilenstein für das Entwicklungsteam dieses neuen Produkts, welches die Arbeit am Trolley im Jahr 2015 aufgenommen hat. Flugzeugbetreiber können nun damit beginnen, den ARCTICart im Flug einzusetzen. Francisco Aguilera, CEO von Bucher Aerospace, bestätigt, dass „das Programm ARCTICart mit dem ambitionierten und klaren Ziel lanciert wurde, den Flugzeugbetreibern eine Lösung anzubieten, mit der sie das Gewicht und den Verbrauch von Flugzeugen deutlich reduzieren können. Ein ARCTICart kann demnach die Kühlaggregate im Flugzeug ersetzen.

Exzellente Wärmedämmung durch Innovation
Nicht umsonst zeichnet sich der ARCTICart durch eine hervorragende Wärmeisolation aus. Diese kann den Inhalt des Trolleys bis zu 20 Stunden lang ohne den Einsatz von Kühlern oder anderer aktiver Kühlung unter 4 Grad halten. Im Gegensatz zu den heute auf dem Markt erhältlichen Systemen reduziert ARCTICart weder den internen nutzbaren Platz eines ATLAS-Trolleys noch benötigt es Trockeneis, Energieversorgung oder Betriebsflüssigkeiten. Durch das Erreichen dieser verlängerten Zeitspanne können die Fluggesellschaften zukünftig auf Interkontinentalflügen auf Kältemaschinen verzichten. Ausserdem können Fluggesellschaften ihre Betriebskosten senken, indem sie die Anzahl der Catering-Stationen auf kontinentalen oder inländischen Flugstrecken reduzieren.

Durch einen mutigen technischen Ansatz, einem zeitgemässen und ansprechenden Design als auch die Auswahl des Materials konnte ein überlegenes Produkt geschaffen werden. ARCTICart beruht auf einer raffinierten Isoliertechnologie, welche ebenfalls für den pharmazeutischen und menschlichen Organtransport angewendet wird, sowie auf einer innovativen, nicht metallischen Konstruktion. Dies ist eine Premiere für die Luftfahrtindustrie.

Betriebsvorteile durch Reduzierung von Gewicht, Leistung, Kraftstoffverbrauch, Emissionen und Wartungsaufwand
Wird der Verzicht auf Kühlaggregate die Lebensmittelqualität beeinträchtigen? Im Gegenteil, die Qualität der Speisen, ebenso wie das Catering-Erlebnis für die Passagiere werden sich verbessern. Im Gegensatz zu aktiven Kühlmethoden wie Durchluftkühlung oder Trockeneis, sind die Temperaturunterschiede innerhalb von ARCTICart minimal, unabhängig davon, ob die Speisen in der oberen vorderen oder in der unteren hinteren Schublade aufbewahrt werden. Das Essen wird nie zu kalt und auch nie nicht kalt genug sein.
Die Vermeidung von Kältemaschinen eröffnet eine Reihe weiterer Vorteile und Kosteneinsparungen für Fluggesellschaften. Nicht nur das Gewicht der Kühlaggregate kann entfallen, sondern auch das Gewicht der Leitungen und der Verkabelung des Kühlsystems der Bordküche. Wer auf Kältemaschinen verzichtet erzeugt weniger Stromverbrauch, weniger Wartungskosten (Kältemaschinen sind sehr wartungsintensiv), weniger Kraftstoffverbrauch als auch weniger Kabinenlärm, um nur einige direkte Betriebs- und Umweltvorteile von ARCTICart zu nennen. Jede ATLAS-Garage im Flugzeug kann zur Lagerung gekühlter Speisen in ARCTICart verwendet werden.

Die Zukunft ist cool
Dieser ersten „Full Size“ Version des ARCTICart wird in Kürze eine Halbformatversion folgen. Bucher ist auch bestrebt, das Branchenfeedback in seine Produktfamilie zu integrieren, um den unterschiedlichen Anforderungen der Cateringstrategien gerecht zu werden. Zum Beispiel „Return Catering“, wenn eine Fluggesellschaft in ihrer Heimatbasis die Mahlzeiten von aufeinander folgenden Hin- und Rückflügen lädt. Die fortschreitende Industrialisierung und Einrichtung der Montagelinie von ARCTICart in Everett (WA) ermöglicht die Auslieferung der ersten Seriengeräte im Jahr 2018, kurz vor dem Produktionshochlauf im Jahr 2019.

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